Auch das Herz profitiert von Folsäure

Das Wichtigste in Kürze:

  • Homocystein ist ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Für die Umwandlung von Homocystein braucht es Folsäure
  • Folsäure könnte damit indirekt das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren
  • Ein gesunder Lebenswandel ist und bleibt die beste Prävention

Weil Folsäure helfen kann, Arterienverkalkungen zu verhindern, dürfte sich das Lebensvitamin auch positiv auf den Herz-Kreislauf auswirken.

Todesursache Nummer 1

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in der Schweiz die häufigste Todesursache. Wer sich ungesund ernährt, wenig bewegt, raucht und oft gestresst ist, zählt zur Risikogruppe. Bedingt durch den Lebensstil kann sich das Gewebe der Arterien verhärten und brüchig werden. Dieser Prozess wird Arterienverkalkung (Arteriosklerose) genannt und ist die Hauptursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Folsäure hilft indirekt

Mitverantwortlich für die Verkalkung der Arterien ist das Stoffwechsel-Zwischenprodukt Homocystein, das nur mit Hilfe der Vitamine B6, B12 und B9 (Folsäure) umgewandelt werden kann. Der Homocysteinspiegel im Blut ist also unter anderem von der Folsäure-Zufuhr abhängig und es deutet vieles darauf hin, dass mit einer ausreichenden Folsäure-Versorgung das Risiko einer Herz-Kreislauferkrankung vermindert werden kann. Die beste Prävention ist und bleibt aber ein gesunder Lebenswandel.